Drucken

Sommer, Sonne, Sorgen ums Pferd

Sommer, Sonne, Sorgen ums Pferd

Es ist so heiss und trocken wie schon lange nicht mehr. Mensch und Tier leiden. Daher möchten wir eine Reihe Tipps geben um diese Hitzewelle zu überstehen.

Bei den derzeit sehr trockenen Böden ist die Sandaufnahme durch Fressen kaum zu vermeiden. Egal ob auf der Weide oder im Paddock, der Sand ist überall. Um Sandkoliken zu vermeiden, kann man mit einer Flohsamen- oder Flohsamenschalenkur entgegen wirken. Ob man die ganzen Samen oder die Schalen nimmt ist abhängig vom Pferd. Ist es auf Diät sollten die Schalen bevorzugt werden. Dosierung und Anleitung finden Sie unter: Bieros Flohsamen.

Ältere oder erkrankte Pferde leiden bei dieser Hitze unter Kreislaufprobleme. 

Ob es bei Ihrem Pferd auch so ist lässt sich leicht selber prüfen. Sehen Sie sich das Zahnfleisch an. Es sollte rosa sein, ist es eher blass kann dies schon auf Kteislaufprobleme hindeuten. Drücken Sie vorsichtig mit einer Fingerkuppe auf das Zahnfleisch und beobachten Sie wie lange es dauert bis die Farbe zurück kehrt. Vergleichen Sie die Dauer mit gesunden Pferden. Hat es Kreislaufprobleme kann Weissdorn helfen. Weissdorn finden Sie unter: Bieros Weissdorn

Das genügend Wasser angeboten werden sollte, scheint selbstverständlich. Dennoch trinken einige Pferde nicht genügend. Sie sind dehydriert. Ob dem so ist, lässt sich durch einen kleinen Test feststellen. Man zieht eine Hautfalte mittig am Übergang Hals/Schulter hoch. Bleibt sie für einen Moment (mehr als 2 bis 3 Sekunden) stehen, droht Dehydration. Bitte sofort aus der Sonne holen und in den Schatten stellen. Extra, nicht zu kaltes, Wasser anbieten. Kommen kolikähnliche Anzeichen dazu, bitte umgehend den Tierarzt informieren. Alle anderen Pferden kann man mit aromatisiertem Tee (Pfefferminze, Kamille, Apfel etc.) das Wasser schmackhafter machen. Gerne auch mal Wassermelone oder Salatgurken als Snack anbieten. Auf keinen Fall gefrorene Sachen. Bitte auch einen Salzleckstein (kein Mineralleckstein) anbieten, um den Wasserhaushalt aufrecht zu erhalten.

  • Möchten Sie ihr Pferd abduschen, bitte kein eiskaltes Wasser nehmen (max. 15 Grad kälter als die Aussentemperatur) und vorsichtig an den Hinterbeinen von unten nach oben beginnen. Idealerweise kann sich das Pferd schon vorher im Schatten etwas abkühlen.

  • Viele lungenempfindliche Pferde haben mit Staub und Pollen zu kämpfen. Der feine Sand und Staub ist überall in der Luft. Besonders wenn in der Nähe gerade geerntet wird. Ist der Husten trocken und krampfartig ohne Auswurf, gleicht eher einer allergischen Reaktion, das Pferd pumpt, scheint mehr Probleme beim Aus- als beim Einatmen zu haben, kann eine Kombigabe aus Scharfgarbe und Indischem Weihrauch helfen, die Zeit besser zu überstehen. Zusätzlich könnte man bei einer sehr starken Staubbelastung eine Pollenschutzmaske anlegen. (Z.B. die von Innohorse) Bieros Schafgarbe und Indischer Weihrauch

  • Fliegen, Bremsen und andere Plagegeister werden Sie nachhaltig mit Defence Fliegenspray los.

  • Brüchige Hufe durch die Trockenheit vermeidet man, indem man die Wasserstelle rundherum matschig hält. Das hat einen ähnlichen Effekt wie, der zur Zeit fehlende, Morgentau. Der Hufbearbeiter wird es Ihnen ebenfalls danken.

Wir hoffen das Sie und Ihr Tier diese Hitzewelle unbeschadet überstehen und Ihnen, bzw. Ihrem Pferde einige Tipps das Leben leichter machen.