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Ultraspurenelement Chrom

Ultraspurenelement Chrom

Ein sehr bedeutendes, aber meist überhaupt nicht beachtetes Spurenelement in der Pferdeernährung ist Chrom.

Bedeutung von Chrom

Chrom unterstützt das Insulin bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels. Es regt die Aktivität von Enzymen an und ist ausschlaggebend beim Kohlenhydrat- und Glucose-Stoffwechsel.

Chrom ist Cofaktor von einigen Enzymen und zentraler Bestandteil des Glucose Toleranz Faktors (GTF).

Chrom-Mangel

Bei einem Anstieg des Blutzuckers nach der Nahrungsaufnahme wird Insulin ausgeschüttet, damit Zucker abgebaut wird. Ist neben Insulin auch Chrom in ausreichenden Mengen vorhanden, erhöht sich der Effekt des Glukosetransports. Dadurch wird weniger Insulin für den Transport benötigt, der Insulinspiegel kann sinken. Da Chrom ein zentraler Bestandteil des Glucose-Toleranz-Faktors (GTF) ist, wird bei einem Mangel die Effektivität des Insulins deutlich herabgesetzt.  Der GTF ist mittels Enzyme für die Wirksamkeit der Insulinrezeptoren (Schlüsselfunktion) zuständig.

Ein Chrommangel kann mit folgenden Symptomen einhergehen:

·        Verminderte Glucosetoleranz (gestörte Glucoseverwertung)
·        Ein um 50 % reduzierter Einbau von Glucose in Muskel- und Leberglykogen
·        Hyperglykämie (erhöhter Blutzuckerspiegel)
·        Hyperlipidämie (Fettstoffwechselstörung)
·        erhöhte LDL- und Triglyceridwerte im Serum
·        Anomalien des Stickstoffwechsels
·        Gewichtsverlust

Ursachen:

Hohe Kohlenhydratzufuhr -> Chromverlust durch vermehrtes Ausscheiden; die Insulinwirkung kann weniger unterstützt werden.

Hoher Cortisolspiegel -> führt ebenfalls zur vermehrten Ausscheidung von Chrom.

 

Zusammenhang mit Hufrehe, EMS, Cushing

Eine Überversorgung mit Kohlenhydraten führt zu vermehrter Ausscheidung von Chrom. An dieser Stelle wird bereits Stoffwechselstörungen Tür und Tor geöffnet.

An Hufrehe, EMS und/oder Cushing erkrankte Pferde können und dürfen den Chrombedarf nicht mehr über chromhaltige Futtermittel (hauptsächlich in den Spelzen von Getreiden) abdecken. Die daraus resultierende Chromunterversorgung  wirkt sich wiederum auf den Glucose-Stoffwechsel aus. Insulin kann nicht mehr seine Schlüsselfunktion (via GTF) wahrnehmen.

Durch das Fehlen des normalen Abbaus in Leber, Muskeln und Fettzellen bleibt der Blutzuckerspiegel erhöht. Es wird wiederum vermehrt Insulin ausgeschüttet um dies zu kompensieren.

Konsequenzen eines dauerhaft erhöhten Insulinspiegels

1. Insulin steuert das Fressverhalten und sorgt für ein stetes Hungergefühl. Die Pferde werden zu „Staubsaugern“. Mit ungebremster Nahrungsaufnahme wird der Blutzuckerspiegel weiter erhöht. Zuviel  davon als Energiereserven in Fettzellen gespeichert. Die abnormen Fettpolster werden nicht weniger, können sogar, trotz augenscheinlich guter Figur und reduziertem Futter weiterwachsen. Diese Fettdepots werden hormonell aktiv und fördern die Vrbeitung der Insulinresistenz im ganzen Körper-

2. Es kommt zur Insulinschwäche oder gar -resistenz.  Es kann seine Aufgabe (u.a. Stoffwechselvorgänge in Leber, Muskeln und Fettgewebe zu steuern)  nicht mehr ausreichend erfüllen. Blutzucker wird nicht abgebaut, bzw. verbraucht.  Die Entgiftungsfunktion der Leber ist beeinträchtigt, Muskelgewebe wird nicht mehr ausreichend versorgt und das Fettgewebe wird weiter aufgefüllt.

Insulin

Anwendungsgebiete:

Bei EMS (Equines Metabolisches Syndrom, auch bei begleitendem Symptom von Cushing) und/oder Insulinschwäche/-resistenz. Das Vorkommen EMS-typischer, abnormalen Fettdepotentwicklung ist ausreichend als Indiz für das Vorliegen von EMS.

Dauer der Anwendung:

mindestens 4-6 Wochen, maximal solange bis die Symptomatik verschwunden oder deutlich reduziert ist. In der Regel dauert dies im Schnitt ca. 6 Monate (anhängig davon wie lange bereits die Symptomatik besteht)

Gegenanzeigen:

Bei Erkrankungen an PSSM ist die Gabe von Chromhefe kontraproduktiv. Es kann die PSSM-Symptomatik verstärken. Bei Verdacht daher vorher labordiagnostisch ausschließen lassen. Schwere Nierenschäden, Herzinsuffizienz


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